Mannaesche

Mannaesche: Manna bei Verstopfung und als Hilfsstoff

Mannaesche (Fraxinus ornus)

Synonyme/einheimische Namen: Blumenesche, Weißesche

Mannaesche gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae).

Wofür wird Mann verwendet?

In der Volksheilkunde wird Manna bei Verstopfung angewendet bzw. bei Erkrankungen, bei denen eine erleichterte Darmentleerung mit weichem Stuhl erwünscht ist.

Außerdem wird Manna als Hilfsstoff in der pharmazeutischen Technologie benutzt.

Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht eine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Sie dienen nicht der Selbstmedikation. Anwendungsgebiete, Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind hier nicht vollständig beschrieben. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie die Packungsbeilage.

Manna im Deutschen Arzneimittel-Codex (DAC)

Manna nach der Monographie im Deutschen Arzneimittel-Codex (DAC) ist der Assimilatsaft von Fraxinus ornus*, erhalten durch Anritzen der Rinde von Stamm und Ästen, an der Luft eingetrocknet. Geschmack: Manna schmeckt süß.

Dieses Mann wird auch als Manna cannellata oder Eschenmanna bezeichnet. Es ist NICHT identisch mit dem im Alten Testament (2. Moses 16) genannten Manna.  Für das biblische Manna gibt es unterschiedliche Erklärungsansätze.

* botanische Schreibweise: Fraxinus ornus L.

Inhaltsstoffe der Mannaesche

Hauptbestandteil von Manna mit bis zu 90 % ist der Zuckeralkohol Mannitol. Daneben kommen noch Glucose, Fructose und andere Zucker und Harz vor sowie geringe Mengen von Schleim, Cumaringlucosiden wie Fraxin und bitteren Stoffen.

Historische Grafik der Mannaesche

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Quellen

  1. DAC/NRF-Kommission, ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. (Hrsg.). Deutscher Arzneimittel-Codex® / Neues Rezeptur-Formularium® (DAC/NRF) (Fortsetzungswerk, Loseblattwerk). Govi Verlag.
  2. Melzig M.F., Hiller K. (2023). Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. Berlin: Springer Spektrum.
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