Der Ölbaum gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae).
Anwendungsgebiet von Ölbaumblättern ist nach HMPC die Förderung der Wasserausscheidung durch die Niere bei leichten Fällen von Wasseransammlung. Vor dieser Anwendung sollte ärztlich ausgeschlossen sein, dass eine ernste Krankheit die Beschwerden verursacht.
Dafür können frische oder getrocknete Ölbaumblätter als Tee getrunken werden, oder Ölbaumblättertrockenextrakt kann in Form von Tabletten oder Kapseln eingenommen werden.
Ölbaumblätter-Tee als Abkochung:
10 g frische Ölbaumblätter oder 5 g getrocknete Ölbaumblätter mit 150 kaltem Wasser übergießen, aufkochen, köcheln lassen, bis die Menge auf 100 ml reduziert ist, abgießen. Diesen Tee morgens und abends trinken.
Ölbaumblätter-Tee als Aufguss:
6 bis 10 g getrocknete Ölbaumblätter, ganz oder zerkleinert, mit kochendem Wasser übergießen, nach 5 bis 15 Minuten abgießen. Diesen Tee bis zu 3 mal täglich trinken. Gesamtmenge pro Tag: Tee aus 6 bis 30 g Ölbaumblättern.
Ölbaumblätter (Oleae folium) nach der Monographie im Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur.) sind die Blätter von Olea europaea*, getrocknet, mit einem bestimmten Mindestgehalt an Oleuropein.
Ölbaumblättertrockenextrakt (Oleae folii extractum siccum) nach dem Europäischen Arzneibuch hat einen bestimmten Mindestgehalt an Oleuropein. Aussehen: Ölbaumblättertrockenextrakt ist ein amorphe (= nicht kristallines) Pulver mit grünlich brauner oder brauner Farbe.
* botanische Schreibweise: Olea europaea L.
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