Rotklee

Rotklee: Volksheilkunde bei Hautkrankheiten

Rotklee (Trifolium pratense)

Synonyme/einheimische Namen: Wiesenklee

Rotklee gehört zur Familie der Hülsenfruchtgewächse (Fabaceae).

Wofür werden Rotkleeblüten verwendet?

In der Volksheilkunde werden Rotkleeblüten äußerlich bei chronischen Hautkrankheiten wie Psoriasis und Ekzemen verwendet.

Weil die im Rotklee enthaltenen Isoflavone als Phytoöstogene wirken, werden Nahrungsergänzungsmittel mit Rotklee bei Wechseljahresbeschwerden beworben. Die Wirksamkeit ist nicht hinreichend durch klinischen Studien belegt. Nebenwirkungen durch östrogenartige Effekte sind denkbar.

Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht eine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Sie dienen nicht der Selbstmedikation. Anwendungsgebiete, Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind hier nicht vollständig beschrieben. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie die Packungsbeilage.

Rotkleeblüten in der WHO-Monographie: Flos Trifolii

Rotkleeblüten (Flos Trifolii) nach der WHO-Monographie sind die Blütenstände von Trifolium pratense*, getrocknet.

* botanische Schreibweise: Trifolium pratense L.

Historische Grafiken von Rotklee

Rotklee, Trifolium pratense, historische Grafik

Rotklee, Trifolium pratense, historische Grafik

Quellen

  1. Melzig M.F., Hiller K. (2023). Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. Berlin: Springer Spektrum.
  2. van Wyk, B.-E., & Wink, M. (2017): Medicinal Plants of the World. Pretoria (Südafrika): Briza Publications.
  3. World Health Organization (2009): WHO Monographs on Selected Medicinal Plants, Volume 4, 2009. Aus: Essential Medicines and Health Products Information Portal – A World Health Organization resource. Abgerufen 08/2019 vonhttp://apps.who.int/medicinedocs/en/m/abstract/Js16713e/.