Strauchpäonie
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Strauchpäonie: TCM-Wurzelrinde Mudanpi 牡丹皮

Strauchpäonie (Paeonia x suffruticosa)

Strauchpäonie gehört zur Familie der Pfingstrosengewächse (Paeoniaceae).

Strauchpaeonienwurzelrinde im Arzneibuch: Moutan Cortex

Strauchpaeonienwurzelrinde (Moutan cortex) nach der Monographie im Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur.) ist die Wurzelrinde von Paeonia x suffruticosa*, im Herbst geerntet, geschält oder ungeschält, getrocknet, ganz oder zerkleinert, mit bestimmten Mindestgehalten an Paeonol und Paeoniflorin.

Strauchpaeonienwurzelrinde wird vor allem in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) unter dem Namen Mudanpi verwendet.

* botanische Schreibweise: Paeonia x suffruticosa Andrews

Strauchpäonienwurzelrinde in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM): Mudanpi, 牡丹皮

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gehört Strauchpaeonienwurzelrinde zur Gruppe der Hitze klärenden Arzneimittel. Der chinesischen Name (Pinyin) für Strauchpaeonienwurzelrinde lautet Mudanpi.

Aussprache von Mudanpi (mǔ dān pí):

TCM-Merkmale von Mudanpi:

  • Temperaturverhalten: leicht kalt
  • Geschmacksrichtung: bitter, scharf
  • Meridianbezug: Herzmeridian, Lebermeridian, Nierenmeridian.
Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht eine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Sie dienen nicht der Selbstmedikation. Anwendungsgebiete, Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind hier nicht vollständig beschrieben. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie die Packungsbeilage.

Quellen

  1. Chinese Pharmacopoeia Commission, Institute of Medicinal Plant Development, Chinese Acadamy of Sciences. (2010). A Colored Identification Atlas of Chinese Materia Medica and Plants as specified in the Pharmacopoeia of the People’s Republic of China, Volume I + II. Peking (China): People’s Medical Publishing House.
  2. Europäisches Arzneibuch (Ph. Eur.) 10. Ausgabe (Grundwerk 2020), Amtliche deutsche Ausgabe. Deutscher Apotheker Verlag.
  3. Martin, J. & Stöger, E. (2008). Praxisleitfaden TCM-Drogen. Stuttgart: Wissenschaftlich Verlagsgesellschaft.
  4. Yi, Z., Zhao, F. F., & Kummer, D. G. (2014). Chinesische Heilpflanzen. Kulmbach: ML Verlag.