Quendel

Quendel: Aromatisches Kraut bei Husten

Quendel (Thymus serpyllum)

Synonyme/einheimische Namen: Feldthymian, Sandthymian

Quendel gehört zur Familie der Lippenblütengewächse (Lippenblütler, Lamiaceae).

Wofür wird Quendelkraut (Feldthymian) verwendet?

Quendelkraut (Feldthymian) wird als Expektorans verwendet, um bei Atemwegskatarrh das Abhusten zu erleichtern. Dafür kann es als Tee oder in Teemischungen getrunken werden. Als Badezusatz kann es unterstützend bei Bronchitis eingesetzt werden. In der der Volkheilkuknde wird Quendelkraut auch bei Verdauungsbeschwerden verwendet. Außerdem kann es als Gewürz genutzt werden.

Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht eine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Sie dienen nicht der Selbstmedikation. Anwendungsgebiete, Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind hier nicht vollständig beschrieben. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie die Packungsbeilage.

Quendelkraut im Arzneibuch (Serpylli herba)

Quendelkraut (Serpylli herba) nach der Monographie im Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur.) sind die blühenden, oberirdischen Teile von Thymus serpyllum*, ganz oder geschnitten, getrocknet, mit einem bestimmten Mindestgehalt an ätherischem Öl.

* botanische Schreibweise: Thymus serpyllum L.

Historische Grafik von Quendel

Quendel, Thymus serpyllum, historische Grafik

Quellen

  1. Europäisches Arzneibuch (Ph.Eur.) 10. Ausgabe (Grundwerk 2020), Amtliche deutsche Ausgabe. Deutscher Apotheker Verlag.
  2. Melzig M.F., Hiller K. (2023). Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. Berlin: Springer Spektrum.
  3. van Wyk, B.-E., & Wink, M. (2017): Medicinal Plants of the World. Pretoria (Südafrika): Briza Publications.
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