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Rizinus

Rizinus (Ricinus communis)

Rizinus gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae).

Synonyme/einheimiche Namen: Wunderbaum


Rizinus: Giftigkeit

Rizinus-Samen sind hochgiftig. Das liegt vor allem an dem Inhaltsstoff Ricin (ein Lectin). Aber nicht nur die Samen sondern auch andere Pflanzenteile können zu tödlichen Vergiftungen führen. Das Rizinusöl ist hingegen nicht giftig.


Rizinus: Anwendungsgebiete

Rizinusöl-Zubereitungen nach HMPC (Monographie s. u.):

  • kurzfristige Anwendung bei gelegentlicher Verstopfung.

 

Hinweis: Die Informationen zu Anwendung, Wirkungen, Nebenwirkungen, Gegenanzeigen (Kontraindikationen) und Anwendungsbeschränkungen sind auf dieser Website nicht vollständig, oder sie fehlen ganz. Die Informationen dienen NICHT der Selbstmedikation, und sie ersetzen keine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie außerdem die Packungsbeilage.


Monographie "Rizinusöl"

Natives Rizinusöl (Ricini oleum) mit der Einstufung "Well-established use" (allgemeine medizinische Verwendung) nach HMPC ist

  • das fette Öl aus den Samen von Ricinus communis L. (entsprechend Ph. Eur.),
  • durch Kaltextraktion gewonnen,
  • zum Einnehmen in flüssiger Form oder in fester Form (z.B. als Kapseln).

Rizinus: Historische Bilder