Buchweizen

Buchweizen: Buchweizenkraut für die Blutgefäße

Echter Buchweizen (Fagopyrum esculentum)

Der Buchweizen gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae).

Wofür wird Buchweizenkraut verwendet?

Buchweizenkraut wirkt wegen des enthaltenen Rutins und anderer Flavonoide gefäßschützend, antiendzündlich und antioxidativ. Es wird in der Volksheilkunde bei Durchblutungsstörungen und Kapillarbrüchigkeit eingesetzt.

Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht eine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Sie dienen nicht der Selbstmedikation. Anwendungsgebiete, Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind hier nicht vollständig beschrieben. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie die Packungsbeilage.

Tee aus Buchweizenkraut zubereiten

Für die Zubereitung von Buchweizenkraut-Tee werden 2 g Buchweizenkraut mit 200 ml kochendem Wasser übergossen, drei Minuten lang gekocht, dann 10 Minuten lang ziehen gelassen und abgesiebt.

Buchweizenkraut im Arzneibuch: Fagopyri herba

Buchweizenkraut (Fagopyri herba) nach der Monographie im Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur.) sind die oberirdischen Teile von Fagopyrum esculentum*, während der frühen Blütezeit und vor der Fruchtbildung geerntet, sofort getrocknet, ganz oder zerkleinert, mit einem bestimmten Mindestgehalt an Rutosid.

* botanische Schreibweise: Fagopyrum esculentum Moench

Inhaltsstoffe von Buchweizenkraut

Buchweizenkraut enthält vor allem Flavonoide. Den größten Anteil hat Rutin (=Rutosid). Inhaltsstoffe von Bucheizenkraut sind

  • Flavonoide wie Rutin, Hyperosid, Quercitrin
  • Phenolcarbonsäuren
  • Naphthodianthronderivate wie Fagopyrin

Rutin (= Rutosid) ist ein Quercetin-3-rhamnoglucosid (Quercetin-3-(6α-L-rhamnopyranosyl)-β-D-glucopyranosid).

Historische Grafiken von Buchweizen

Echter Buchweizen, Fagopyrum esculentum, Historische Grafik

Echter Buchweizen, Fagopyrum esculentum, Historische Grafik

Echter Buchweizen, Fagopyrum esculentum, Historische Grafik

Quellen

  1. Blaschek, W. (2016). Wichtl – Teedrogen und Phytopharmaka. Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH.
  2. Europäisches Arzneibuch (Ph.Eur.) 10. Ausgabe (Grundwerk 2020), Amtliche deutsche Ausgabe. Deutscher Apotheker Verlag.
  3. Hiller, K., & Melzig, M. F. (2010). Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.
  4. van Wyk, B.-E., & Wink, M. (2017): Medicinal Plants of the World. Pretoria (Südafrika): Briza Publications.
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