Der Buchweizen gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae).
Buchweizenkraut wirkt wegen des enthaltenen Rutins und anderer Flavonoide gefäßschützend, antiendzündlich und antioxidativ. Es wird in der Volksheilkunde bei Durchblutungsstörungen und Kapillarbrüchigkeit eingesetzt.
Für die Zubereitung von Buchweizenkraut-Tee werden 2 g Buchweizenkraut mit 200 ml kochendem Wasser übergossen, drei Minuten lang gekocht, dann 10 Minuten lang ziehen gelassen und abgesiebt.
Buchweizenkraut (Fagopyri herba) nach der Monographie im Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur.) sind die oberirdischen Teile von Fagopyrum esculentum*, während der frühen Blütezeit und vor der Fruchtbildung geerntet, sofort getrocknet, ganz oder zerkleinert, mit einem bestimmten Mindestgehalt an Rutosid.
* botanische Schreibweise: Fagopyrum esculentum Moench
Buchweizenkraut enthält vor allem Flavonoide. Den größten Anteil hat Rutin (=Rutosid). Inhaltsstoffe von Bucheizenkraut sind
Rutin (= Rutosid) ist ein Quercetin-3-rhamnoglucosid (Quercetin-3-(6α-L-rhamnopyranosyl)-β-D-glucopyranosid).
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