Sie sind hier:  Startseite  >  Heilpflanzen  >  Bocksdorn

A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z


Bocksdorn

Gemeiner Bocksdorn (Lycium barbarum)

Bocksdorn gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae).


Monographie "Bocksdornfrüchte"

Bocksdornfrüchte (Lycii fructus) nach dem Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur. 9.3) sind

  • die reifen Früchte von Lycium barbarum*,
  • ganz, getrocknet.

* botanische Schreibweise: Lycium barbarum L.

Bocksdornfrüchte werden vor allem in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) verwendet.


Bocksdornfrüchte in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM): Gouqizi, 枸杞子

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gehören Bocksdornfrüchte zur Gruppe der tonisierenden Arzneimittel. Der chinesischen Name (Pinyin) für Braunellenähren lautet Gouqizi.

Aussprache von Gouqizi (gǒu qǐ zǐ):

TCM-Merkmale von Gouqizi:

  • Temperaturverhalten: neutral
  • Geschmacksrichtung: süß
  • Meridianbezug: Lebermeridian, Nierenmeridian, Lungenmeridian.

 

Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht eine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Sie dienen nicht der Selbstmedikation. Anwendungsgebiete, Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind hier nicht vollständig beschrieben. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie die Packungsbeilage.


Quellen

  • Chinese Pharmacopoeia Commission, Institute of Medicinal Plant Development, Chinese Acadamy of Sciences. (2010). A Colored Identification Atlas of Chinese Materia Medica and Plants as specified in the Pharmacopoeia of the People's Republic of China, Volume I + II. Peking (China): People's Medical Publishing House.
  • Europäisches Arzneibuch (Ph.Eur.) 9. Ausgabe (Grundwerk 2017), Amtliche deutsche Ausgabe. Deutscher Apotheker Verlag.
  • Martin, J. & Stöger, E. (2008). Praxisleitfaden TCM-Drogen. Stuttgart: Wissenschaftlich Verlagsgesellschaft.
  • Yi, Z., Zhao, F. F., & Kummer, D. G. (2014). Chinesische Heilpflanzen. Kulmbach: ML Verlag.

Letzte Aktualisierung: 09.05.2020