Kondorliane gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Früher wurde Kondorliane zur Familie der Seidenpflanzengewächse (Asclepiadaceae) gezählt. Die gibt es nicht mehr als Rangstufe einer Familie sondern als Unterfamilie Asclepiadoideae.
Als Bittertonikum besteht die Verwendung von Condurangorinde vor allem darin, den Appetit anzuregen und Übelkeit zu verringern. So gab es früher Kondurangowein (Vinum Condurango). Heute wird Condurangorinde selten verwendet.
Condurangorinde (Condurango cortex) war früher im Deutschen Arzneimittel-Codex (DAC) in einer Monographie beschrieben. 2021 wurde Condurangorinde aus dem DAC gestrichen.
Condurangorinde (Condurango cortex) war früher nach dem Deutschen Arzneimittel-Codex (DAC) definiert als die Rinde der Zweige und Stämme von Marsdenia condurango*, getrocknet, ganz oder geschnitten, mit einem bestimmten Mindestgehalt an Condurangin, berechnet als Conduranginglykosid A.
* botanische Schreibweise: Marsdenia condurango Reichb. Fil