Jojoba

Jojoba: Öl/Wachs für Salben, Cremes und Öle

Jojobastrauch (Simmondsia chinensis)

Wofür wird Jojoba-Öl/Jojobawachs verwendet?

Jojoba-Öl wird hauptsächlich in der Kosmetik und in Körper- und Haarpflegeprodukten verwendet. In der Pharmazie kommt Jojoba-Öl als Bestandteil von Salben und Cremes oder als Trägersubstanz für oxidationsempfindliche Arzneistoffe vor. Amerikanische Ureinwohner haben Jojoba-Öl bei Hautproblemen verwendet.

Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht eine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Sie dienen nicht der Selbstmedikation. Anwendungsgebiete, Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind hier nicht vollständig beschrieben. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie die Packungsbeilage.

Jojobawachs im Deutschen Arzneimittel-Codex (DAC): Simmondsiae cera

Natives Jojobawachs (Simmondsiae cera virginalis) nach der Monographie im Deutschen Arzneimittel-Codex DAC ist das Wachs aus den reifen Samen von Simmondsia chinensis*, durch Pressung gewonnen (ohne Einsatz von Wärme), nach der Pressung dampfbehandelt. Aussehen: Natives Jojobawachs ist eine klare, ölige Flüssigkeit mit hellgelber bis gelber Farbe.

Raffiniertes Jojobawachs (Simmondsiae Cera raffinata) nach der Monographie im Deutschen Arzneimittel-Codex DAC ist das Wachs aus den reifen Samen von Simmondsia chinensis*, durch Pressung gewonnen (ohne Einsatz von Wärme), nach der Pressung raffiniert. Aussehen: Raffiniertes Jojobawachs ist eine klare, ölige Flüssigkeit, farblose oder mit schwach gelblicher Farbe.

Umgangssprachlich wird Jojobawachs auch Jojoba-Öl genannt.

* botanische Schreibweise: Simmondsia chinensis (Link) Schneid.

Quellen

  1. DAC/NRF-Kommission, ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. (Hrsg.). Deutscher Arzneimittel-Codex® / Neues Rezeptur-Formularium® (DAC/NRF) (Fortsetzungswerk, Loseblattwerk). Govi Verlag.
  2. Hiller K., Melzig M.F. (2010). Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.
  3. van Wyk, B.-E., & Wink, M. (2017): Medicinal Plants of the World. Pretoria (Südafrika): Briza Publications.
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