Synonyme/einheimische Namen für die Stieleiche: Deutsche Eiche, Eiche, Pyramideneiche, Stiel-Eiche, Sommereiche
Synonyme/einheimische Namen für die Traubeneiche: Wintereiche, Traubeneiche
Eiche gehört zur Familie der Buchengewächse (Fagaceae).
Anwendungsgebiete von Eichenrinde sind nach HMPC die
Bei Durchfall wird Eichenrinde als Tee getrunken. Oder Eichenrinde wird als Pulver in Form von Tabletten/Kapseln eingenommen (3 mal täglich 1 g). Oder Eichenrinden-Trockenextrakt wird eingenommen (3 x täglich 140 mg).
Bei Entzündungen der Mundschleimhaut wird eine Abkochung von Eichenrinde als Mundspülung verwendet.
Bei Entzündungen der Haut wird eine Abkochung von Eichendrinde als Spülung oder Umschlag oder als Badezusatz verwendet.
Zur Symptomlinderung bei Hämorrhoiden wird eine Abkochung von Eichenrinde als Badezusatz verwendet.
3 g Eichenrinde mit 250 ml kaltem Wasser zum Kochen bringen, 15 bis 30 Minuten lang köcheln, abgießen. Diesen Tee 3 mal täglich trinken. Dauer der Behandlung: höchstenns 3 Tage lang.
20 g Eichenrinde mit 1 Liter kaltem Wasser zum Kochen bringen, 15 bis 30 Minuten lang köcheln, abgießen. Mit dieser Zubereitung mehrmals täglich den Mund spülen. Dauer der Behandlung: höchstens 1 Woche lang.
5 g Eichenrinde mit 1 Liter Wasser übergießen, 15 bis 30 Minuten lang köcheln, abgießen. Diese Zubereitung mehrmals täglich für äußerliche Spülungen oder Umschläge verwenden. Dauer der Behandlung: höchstens 1 Woche lang.
5 g Eichenrinde mit 1 Liter Wasser übergießen, 15 bis 30 Minuten lang köcheln, abgießen. Einem Vollbad oder Teilbad zusetzen. Badedauer: 20 Minuten. Häufigkeit: Ein Bad pro Tag. Dauer der Behandlung: höchstens 1 Woche lang. NICHT verwenden bei offenen Wunden oder bei großen Verletzungen oder Infektionen von Haut oder Schleimhaut.
Eichenrinde (Quercus cortex) nach der Monographie im Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur.) ist die Rinde frischer, junger Zweige von Quercus robur*, Quercus petraea* oder Quercus pubescens*, geschnitten, getrocknet, mit einem Gehalt von mindestens 3 % Gerbstoffen, berechnet als Pyrogallol.
* botanische Schreibweise: Quercus robur L., Quercus petraea (Matt.) Liebl., Quercus pubescens Willd.
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