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Hopfen

Gewöhnlicher Hopfen (Humulus lupulus)

Synonyme/einheimische Namen: Hopfen

Hopfen Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae).


Hopfenzapfen Anwendungsgebiete

Hopfenzapfen nach HMPC (Monographie s. u.):

  • Besserung des Befindens bei nervlicher Belastung und zur Unterstützung des Schlafes

Hopfenzapfen-Tee nach Standardzulassung:

  • Befindensstörungen wie Unruhe und Angstzustände, Einschlafstörungen.

Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht eine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Sie dienen nicht der Selbstmedikation. Anwendungsgebiete, Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind hier nicht vollständig beschrieben. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie die Packungsbeilage.


Hopfenzapfen-Tee Dosierung

  • 1 gehäuften Teelöffel Hopfenzapfen (ca. 0,5 g)
  • mit ca. 150 ml Wasser übergießen,
  • nach ca. 10 bis 15 Minuten abgießen.
  • Bei Unruhe und Angstzuständen diesen Tee 2 bis 3 mal täglich trinken.
  • Bei Einschlafstörungen diesen Tee vor dem Schlafengehen trinken.

Monographien "Hopfenzapfen" und Kombinationen

Hopfenzapfen (Lupuli flos) nach dem Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur. 9) sind

  • die weiblichen Blütenstände von Humulus lupulus*,
  • üblicherweise ganz,
  • getrocknet.

Hopfenzapfen riechen charakteristisch, angenehm würzig.

Baldrianwurzel/Hopfenzapfen (Valerianae radix; Lupuli flos) mit der Einstufung "Well-established use" (allgemeine medizinische Verwendung) nach HMPC sind

  • feste Kombinationen aus der Wurzel von Valeriana officinalis* und den Zapfen von Humulus lupulus* (entsprechend Ph. Eur.),
  • jeweilig als bestimmte Trockenextrakte,
  • zum Einnehmen in fester Form (z.B. Tabletten).

Baldrianwurzel/Hopfenzapfen (Valerianae radix; Lupuli flos) mit der Einstufung "Traditional use" (traditionelles pflanzliches Arzneimittel) nach HMPC sind

  • feste Kombinationen aus der Wurzel von Valeriana officinalis* und den Zapfen von Humulus lupulus* (entsprechend Ph. Eur.),
  • als bestimmte Trockenextrakte oder
  • als bestimmte Flüssigextrakte,
  • zum Einnehmen in fester Form (z.B. als Tabletten) oder flüssiger Form (z.B. als Lösung).

Hopfenzapfen (Lupuli flos) mit der Einstufung "Traditional use" (traditionelles pflanzliches Arzneimittel) nach HMPC sind

  • die Blütenzapfen von Humulus lupulus* (entsprechend Ph. Eur.),
  • zerkleinert oder pulverisiert oder
  • als bestimmte Extrakte (Flüssigextrakte, Tinktur, Trockenextrakt),
  • zum Einnehmen als Tee bzw. zum Einnehmen in fester Form (z.B. als Tabletten) oder flüssiger Form (z.B. als Lösung).

* botanisch Schreibweise: Humulus lupulus L.

** botanisch Schreibweise: Valeriana officinalis L.


Hopfen: Historische Bilder


Quellen

  • Braun, R., & Zapf, T. (2019). Standardzulassungen und Standardregistrierungen für Fertigarzneimittel - Text und Kommentar (Gesamtwerk mit 19. Aktualisierungslieferung, 2019). Stuttgart: Deutscher Apotheker Verlag.
  • Europäisches Arzneibuch (Ph.Eur.) 9. Ausgabe (Grundwerk 2017), Amtliche deutsche Ausgabe. Deutscher Apotheker Verlag.
  • European Medicines Agency (EMA), Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) (06.05.2014): EMA/HMPC/682384/2013. Community herbal monograph on Humulus lupulus L., flos. Abgerufen 11/2019 von https://www.ema.europa.eu/en/medicines/herbal/lupuli-flos.
  • European Medicines Agency (EMA), Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) (06.06.2011): EMA/HMPC/585558/2007 Corr. Community herbal monograph on Valeriana officinalis L., radix and Humulus lupulus L., flos. Abgerufen 11/2019 von https://www.ema.europa.eu/en/medicines/herbal/combination-valerianae-radix-lupuli-flos.

Letzte Akualisierung: 23.01.2020