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Chinesisches Mutterkraut

Chinesisches Mutterkraut (Leonurus japonicus)

Chinesisches Mutterkraut gehört zur Familie der Lippenblütengewächse (Lippenblütler, Lamiaceae).

Zur Gattung Leonurus siehe auch: Herzgespann (Leonurus cardiaca).


Monographie "Chinesisches Mutterkraut"

Chinesisches Mutterkraut (Leonuri herba) nach dem Deutschen Arzneibuch 2018 (DAB 2018) sind

  • die oberirdischen Teile von Leonurus japonicus*,
  • zu Beginn der Blüte oder vor der Blüte geerntet,
  • getrocknet,
  • mit einem bestimmten Mindestgehalt an Flavonoiden.

* botanische Schreibweise: Leonurus japonicus Houtt.

Chinesisches Mutterkraut wird vor allem in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) verwendet.


Chinesisches Mutterkraut in der Traditionellen Chinesischen Medizin: Yimucao, 益母草

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gehört Chinesisches Mutterkraut zur Gruppe der Wue belebenden und Xue-Stasen zerstreuenden Arzneimittel. Der chinesischen Name (Pinyin) von Chinesischem Mutterkraut lautet Yimucao.

Aussprache von Yimucao (yì mǔ cǎo):

TCM-Merkmale von Yimucao:

  • Temperaturverhalten: leicht kalt
  • Geschmacksrichtung: scharf, bitter
  • Meridianbezug: Herzmeridian, Lebermeridian, Blasenmeridian

Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht eine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Sie dienen nicht der Selbstmedikation. Anwendungsgebiete, Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind hier nicht vollständig beschrieben. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie die Packungsbeilage.


Quellen

  • Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (Bfarm): Deutsches Arzneibuch 2018 (DAB 2018) - Amtliche Ausgabe. Stuttgart: Deutscher Apotheker Verlag.
  • Chinese Pharmacopoeia Commission, Institute of Medicinal Plant Development, Chinese Acadamy of Sciences. (2010). A Colored Identification Atlas of Chinese Materia Medica and Plants as specified in the Pharmacopoeia of the People's Republic of China, Volume I + II. Peking (China): People's Medical Publishing House.
  • Martin, J. & Stöger, E. (2008). Praxisleitfaden TCM-Drogen. Stuttgart: Wissenschaftlich Verlagsgesellschaft.
  • Yi, Z., Zhao, F. F., & Kummer, D. G. (2014). Chinesische Heilpflanzen. Kulmbach: ML Verlag.

Letzte Akualisierung: 09.05.2020