Sie sind hier:  Startseite  >  Heilpflanzen  >  Lein

A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z


Lein

Saat-Lein (Linum usitatissimum)

Lein gehört zur Familie der Leingewächse (Linaceae).


Lein: Anwendungsgebiete

Leinsamen nach HMPC (Monographie s. u.):

  • Behandlung von chronischer (habitueller) Verstopfung bzw. bei Erkrankungen, bei denen eine erleichterte Darmentleerung mit weichem Stuhl erwünscht ist ("well established use").
  • Linderung leichter Magen-Darm-Beschwerden.

Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht eine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Sie dienen nicht der Selbstmedikation. Anwendungsgebiete, Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind hier nicht vollständig beschrieben. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie die Packungsbeilage.


Monographien "Leinsamen"

Leinsamen (Lini semen) nach dem Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur. 9) sind

  • die reifen Samen von Linum usitatissimum*,
  • getrocknet.

Leinsamen (Lini semen) mit den Einstufungen "Well-established use" (allgemeine medizinische Verwendung) und "Traditional use" (traditionelles pflanzliches Arzneimittel) nach HMPC sind

  • die Samen von Linum usitatissimum* (Leinsaat; entsprechend Ph. Eur.),
  • zum Einnehmen.

* botanische Schreibweise: Linum usitatissimum L.


Lein: Historische Bilder


Quellen

  • Europäisches Arzneibuch (Ph.Eur.) 9. Ausgabe (Grundwerk 2017), Amtliche deutsche Ausgabe. Deutscher Apotheker Verlag.
  • European Medicines Agency (EMA), Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) (10.03.2015): EMA/HMPC/377675/2014. European Union herbal monograph on Linum usitatissimum L., semen. Abgerufen 11/2019 von https://www.ema.europa.eu/en/medicines/herbal/lini-semen.

Letzte Akualisierung: 26.11.2019