Fichte

Fichte: Öl bei rheumatischen Beschwerden und bei Husten

Gemeine Fichte (Picea abies)

Fichte gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae).

Wofür wird Fichtennadelöl verwendet?

Fichtennadelöl wird äußerlich angewendet bei rheumatischen Beschwerden und bei Neuralgien. Als Badezusatz wird es bei Atemwegserkrankungen eingesetzt.

Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht eine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Sie dienen nicht der Selbstmedikation. Anwendungsgebiete, Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind hier nicht vollständig beschrieben. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie die Packungsbeilage.

Fichtennadelöl im Arzneibuch (Piceae aetheroleum)

Fichtennadelöl (Piceae aetheroleum) nach dem Deutschen Arzneibuch (DAB 2021) ist das ätherische Öl aus den Nadeln, Zweigspitzen oder Ästen von Picea abies* (synonym: Picea excelsa*) und von Abies sibirica* oder anderen Arten der Gattungen Abies und Picea, gewonnen durch Wasserdampfdestillation. Ein geeignetes Antioxidans kann zugesetzt sein. Geruch: Fichtennadelöl riecht angenehm aromatisch erfrischend.

* botanische Schreibweise: Picea abies (L.) Karsten (Synonym: Picea excelsa (Lamarck) Link); Abies sibirica Ledebour

Inhaltsstoffe von Fichtennadelöl

Hauptbestandteile von Fichtennadelöl sind Bornylacetat, Limonen, Camphen und α-Pinen

Fichte Historische Grafiken

Fichte, Picea abies, historische Grafik

Nadel der Fichte, Picea abies, historische Grafik

Quellen

  1. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (Bfarm): Deutsches Arzneibuch 2021 (DAB 2021) – Amtliche Ausgabe. Stuttgart: Deutscher Apotheker Verlag.
  2. Hiller K., Melzig M.F. (2010). Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.
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