Hibiscus gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae).
Meistens werden Hibiscusblüen verwendet, um einen süß-sauer aromatischen, farblich ansprechenden Tee herzustellen. Hibiscusblüten finden sich daher auch oft in Teemischungen. Gesundheitsanwendungen treten dabei eher in den Hintergrund, obwohl Hibiscusblüten traditionell bei Appetitverlust, Erkältung, Atemwegserkrankungen, Kreislaufbeschwerden und als mild abführendes und entwässerndes Mittel angewendet wurden. Auch äußerlich bei allergischem Ekzem und anderen Hautproblemen können Hibiscusblüten eingesetzt werden.
Hibiscusblüten (Hibisci sabdariffae flos) nach der Monographie im Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur.) sind die Kelche und Außenkelche von Hibiscus sabdariffa*, während der Fruchtreife geerntet, ganz oder geschnitten, getrocknet, mit einem bestimmten Mindestgehalt an Säuren, berechnet als Citronensäure.
Geschmack: Hibiscusblüten schmecken sauer.
* botanische Schreibweise: Hibiscus sabdariffa L.
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