Hibiscus

Hibiscus: Blüten für Tee mit Aroma und Farbe

Hibiscus (Hibiscus sabdariffa)

Hibiscus gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae).

Wofür werden Hibiscusblüten verwendet?

Meistens werden Hibiscusblüen verwendet, um einen süß-sauer aromatischen, farblich ansprechenden Tee herzustellen. Hibiscusblüten finden sich daher auch oft in Teemischungen. Gesundheitsanwendungen treten dabei eher in den Hintergrund, obwohl Hibiscusblüten traditionell bei Appetitverlust, Erkältung, Atemwegserkrankungen, Kreislaufbeschwerden und als mild abführendes und entwässerndes Mittel angewendet wurden. Auch äußerlich bei allergischem Ekzem und anderen Hautproblemen können Hibiscusblüten eingesetzt werden.

Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht eine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Sie dienen nicht der Selbstmedikation. Anwendungsgebiete, Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind hier nicht vollständig beschrieben. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie die Packungsbeilage.

Hibiscusblüten im Arzneibuch: Hibisci sabdariffae flos

Hibiscusblüten (Hibisci sabdariffae flos) nach der Monographie im Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur.) sind die Kelche und Außenkelche von Hibiscus sabdariffa*, während der Fruchtreife geerntet, ganz oder geschnitten, getrocknet, mit einem bestimmten Mindestgehalt an Säuren, berechnet als Citronensäure.
Geschmack: Hibiscusblüten schmecken sauer.

* botanische Schreibweise: Hibiscus sabdariffa L.

Quellen

  1. Europäisches Arzneibuch (Ph.Eur.) 10. Ausgabe (Grundwerk 2020), Amtliche deutsche Ausgabe. Deutscher Apotheker Verlag.
  2. Hiller K., Melzig M.F. (2010). Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.
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