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Weißdorn

Eingriffeliger Weißdorn (Crataegus monogyna)

Eingriffeliger Weissdorn
Eingriffeliger Weißdorn

Zweigriffeliger Weißdorn (Crataegus laevigata)

Zweigriffeliger Weissdorn
Zweigriffeliger Weißdorn, Blatt

Der Weißdorn gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae).

Weißdorn: Anwendungsgebiete

Weißdornblätter mit Blüten bzw. ihre Zubereitungen nach HMPC (Monographie s. u.):

  • Symptomlinderung bei vorübergehenden nervösen Herzbeschwerden (zum Beispiel Palpitationen, d.h. als zusätzlich wahrgenommene Herzschläge, aufgrund von leichter Ängstlichkeit).
  • Besserung des Befindens bei nervlicher Belastung und zur Unterstützung des Schlafes

 

Hinweis: Die Informationen zu Anwendung, Wirkungen, Nebenwirkungen, Gegenanzeigen (Kontraindikationen) und Anwendungsbeschränkungen sind auf dieser Website nicht vollständig, oder sie fehlen ganz. Die Informationen dienen NICHT der Selbstmedikation, und sie ersetzen keine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie außerdem die Packungsbeilage.

Weißdorn: Monographien

Weißdornblätter mit Blüten (Crataegi folium cum flore) nach dem Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur. 7) sind

  • die Blüten tragenden Zweige von Crataegus monogyna Jacq. (Lindm.), Crataegus laevigata (Poir.) DC. oder ihren Hybriden, seltener auch von anderen europäischen Crataegus-Arten,
  • ganz oder geschnitten, getrocknet,
  • mit einem Mindestgehalt an Flavonoiden, berechnet als Hyperosid. 

Quantifizierter Weißdornblätter-mit-Blüten-Fluidextrakt (Crataegi folii cum flore extractum fluidum quantificatum) nach dem Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur. 7) ist

  • der aus Weißdornblättern mit Blüten (Crataegi folium cum flore, s.o.) hergestellte quantifizierte Fluidextrakt,
  • mit einem bestimmten Gehalt an Flavonoiden, berechnet als Hyperosid. 

Weißdornblätter-mit-Blüten-Trockenextrakt (Crataegi folii cum flore extractum siccum) nach dem Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur. 7) ist

  • der aus Weißdornblättern mit Blüten (Crataegi folium cum flore, s.o.) hergestellte Trockenextrakt,
  • mit einem je nach Extraktionsart (wässrig oder wässrig-alkoholisch) definierten Gehalt an Flavonoiden, berechnet als Hyperosid.

Weißdornfrüchte (Crataegi fructus) nach dem Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur. 7) sind

  • die Scheinfrüchte von Crataegus monogyna Jacq. (Lindm.), und/oder Crataegus laevigata (Poir.) DC. und/oder von ihren Hybriden,
  • getrocknet,
  • mit einem bestimmten Mindestgehalt an Procyanidinen, berechnet als Cyanidinchlorid.

Weißdornblätter mit Blüten (Crataegi folium cum flore) mit der

Einstufung "Traditional use" (traditionelles pflanzliches Arzneimittel) nach

HMPC sind

  • die Blätter und Blüten von Crataegus spp. (entsprechend Ph. Eur.),
  • zerkleinert oder pulverisiert
  • oder als bestimmte Extrakte (Trockenextrakt, Flüssigextrakt, Tinktur)
  • oder als bestimmter Presssaft,
  • zum Einnehmen als Tee oder zum Einnehmen in fester Form (z.B. als Tabletten) oder flüssiger Form (z.B. als Lösung).