Ehrenpreis gehört zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Früher wurde Ehrenpreis zur Familie der Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae) gezählt.
Heute wird Ehrenpreis eher wenig verwendet. Traditionelle Anwendungsgebiete waren breit gefächert: Bei Husten, Rheuma, Gicht, Appetitverlust, als schweißförderndes Mittel bei Erkältung, als Gurgelmittel bei entzündeter Mund- und Rachenschleimhaut, äußerlich zur Wundheilung und bei Hautjucken und andere Beschwerden wurde Ehrenpreiskraut eingesetzt.
Ehrenpreiskraut (Veronicae herba) nach der Monographie im Deutschen Arzneimittel-Codex (DAC) sind die oberirdischen Teile von Veronica officinalis*, zur Blütezeit gesammelt, getrocknet, ganz oder geschnitten, mit einem Gehalt von mindestens 20 % Extraktivstoffen.
* botanische Schreibweise: Veronica officinalis L.
Ehrenpreiskraut enthält bis zu 1 % Iridoidglykoside, zum Beispiel Catalpol, Veronicosid und Aucubin. Hinzu kommen unter anderem Flavooide und Triterpensaponine.
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