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Hiobsträne

Hiobsträne (Coix lacryma-jobi)

Synonyme/einheimische Namen: Tränengras

Die Hiobsträne gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae).


Monographie "Hiobstränensamen"

Hiobstränensamen (Coicis semen) nach dem Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur. 9) sind

  • die reifen Karyopsen von Coix lacryma-jobi subsp. ma-yuen*,
  • geschält, getrocknet,
  • mit einem bestimmten Mindestgehalt an Triolein.

* botanische Schreibweise: Coix lacryma-jobi L. subsp. ma-yuen (Rom. Caill.) T. Koyama

Hiobstränensamen werden vor allem in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) verwendet.


Hiobstränensamen in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM): Yiyiren, 薏苡仁

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gehört Hiobstränensamen zur Gruppe der Diuretischen und Wasserretention beseitigenden Arzneimittel. Der chinesischen Name (Pinyin) für Hiobstränensamen lautet Yiyiren.

Aussprache von Yiyiren (yì yǐ rén):

TCM-Merkmale von Yiyiren:

  • Temperaturverhalten: leicht kalt
  • Geschmacksrichtung: süß, fade
  • Meridianbezug: Milzmeridian, Magenmeridian, Lungenmeridian.

Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht eine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Sie dienen nicht der Selbstmedikation. Anwendungsgebiete, Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind hier nicht vollständig beschrieben. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie die Packungsbeilage.


Quellen

  • Chinese Pharmacopoeia Commission, Institute of Medicinal Plant Development, Chinese Acadamy of Sciences. (2010). A Colored Identification Atlas of Chinese Materia Medica and Plants as specified in the Pharmacopoeia of the People's Republic of China, Volume I + II. Peking (China): People's Medical Publishing House.
  • Europäisches Arzneibuch (Ph.Eur.) 9. Ausgabe (Grundwerk 2017), Amtliche deutsche Ausgabe. Deutscher Apotheker Verlag.
  • Martin, J. & Stöger, E. (2008). Praxisleitfaden TCM-Drogen. Stuttgart: Wissenschaftlich Verlagsgesellschaft.
  • Yi, Z., Zhao, F. F., & Kummer, D. G. (2014). Chinesische Heilpflanzen. Kulmbach: ML Verlag.

Letzte Aktualisierung: 09.05.2020