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Himalayascharte

Himalayascharte (Saussurea costus)

Himalayascharte gehört zur Familie der Korbblütengewächse (Korbblütler, Asteraceae).


Monographie "Himalayaschartenwurzel"

Himalayaschartenwurzel (Aucklandiae radix) nach dem Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur. 9) ist

  • die Wurzel von Saussurea costus (Synonym: Saussurea lappa, Aucklandia lappa, Aucklandia costus)*,
  • in Winter und Frühjahr gesammelt,
  • von Nebenwurzel befreit
  • ganz oder zerkleinert, getrocknet,
  • mit einem bestimmten Mindestgehalt an Costunolid und einem bestimmten Mindestgesamtgehalt an Costunolid und Dehydrocostuslacton.

* botanische Schreibweise: Saussurea costus (Falc.) Lipsch. (Synonym: Saussurea lappa C.B.Clarke, Aucklandia lappa Decne., Aucklandia costus Falc.)

Himalayascharte wird vor allem in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) verwendet.


Himalayascharte in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM): "Muxiang"

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gehört Himalayaschartenwurzel zur Gruppe der Qi regulierenden Arzneimittel. Der chinesischen Name (Pinyin) von Himalayaschartenwurzel lautet Muxiang.

 

TCM-Merkmale von Muxiang:

  • Temperaturverhalten: warm
  • Geschmacksrichtung: scharf, bitter
  • Meridianbezug: Milzmeridian, Magenmeridian, Dickdarmmeridian, Gallenblasenmeridian.

Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht eine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Sie dienen nicht der Selbstmedikation. Anwendungsgebiete, Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind hier nicht vollständig beschrieben. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie die Packungsbeilage.


Quellen

  • Europäisches Arzneibuch (Ph.Eur.) 9. Ausgabe (Grundwerk 2017), Amtliche deutsche Ausgabe. Deutscher Apotheker Verlag.
  • Yi, Z., Zhao, F. F., & Kummer, D. G. (2014). Chinesische Heilpflanzen. Kulmbach: ML Verlag.

Letzte Aktualisierung: 10.09.2019