Sie sind hier:  Startseite  >  Heilpflanzen  >  Stinkesche

A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z


Stinkesche

Stinkesche (Tetradium ruticarpum; Syn. Evodia ruticarpa)

Stinkesche gehört zur Familie der Rautengewächse (Rutaceae).


Monographie "Stinkeschenfrüchte"

Stinkeschenfrüchte (Evodiae fructus) nach dem Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur. 9.6) sind

  • die Früchte von Tetradium ruticarpum (Synonym: Evodia ruticarpa)*,
  • kurz vor der Reife geerntet,
  • ganz, ungeöffnet,
  • getrocknet,
  • mit einem bestimmten Mindestgesamtgehalt an Evodiamin und Rutecarpin, berechnet als Evodiamin.

* botanische Schreibweise: Tetradium ruticarpum (A.Juss) T.G.Hartley (Synonym: Evodia ruticarpa (A.Juss) Hook.f. & Thomson)

Stinkeschenfrüchte werden vor allem in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) verwendet.


Stinkesche in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM): "Wuzhuyu"

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gehören Stinkeschenfrüchte zur Gruppe der das Innere wärmenden Arzneimittel. Der chinesischen Name (Pinyin) für Stinkeschenfrüchte lautet Wuzhuyu.

 

TCM-Merkmale von Wuzhuyu:

  • Temperaturverhalten: heiß, leicht giftig
  • Geschmacksrichtung: scharf, bitter
  • Meridianbezug: Lebermeridian, Milzmeridian, Magenmeridian.

Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht eine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Sie dienen nicht der Selbstmedikation. Anwendungsgebiete, Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind hier nicht vollständig beschrieben. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie die Packungsbeilage.


Quellen

  • Europäisches Arzneibuch (Ph.Eur.) 9. Ausgabe (Grundwerk 2017), Amtliche deutsche Ausgabe. Deutscher Apotheker Verlag.
  • Yi, Z., Zhao, F. F., & Kummer, D. G. (2014). Chinesische Heilpflanzen. Kulmbach: ML Verlag.

Letzte Aktualisierung: 15.07.2019